Vortrag zum Rochlitzer Porphyr

Am 16. August begrüßten wir Herrn Kalenborn, den Geschäftsführer der Vereinigten Porphyrbrüche auf dem Rochlitzer Berge GmbH.

Die Fa. Vereinigte Porphyrbrüche hat die Fassade der neuen Propsteikirche ausgeführt. Viele von Ihnen werden sich erinnern, dass wir im Oktober 2010 die Rochlitzer Steinbrüche besucht haben, um uns vor Ort zu informieren, woher das Material der Fassade stammt. Jetzt, nach getaner Arbeit, konnten wir gemeinsam mit Herrn Kalenborn das Projekt Revue passieren lassen.

Herr Kalenborn erzählte die Geschichte des Porphyrs und seiner Verwendung, gerade in der Region Leipzig. Er sprach auch über die Herausforderungen, die sich aus Sicht seines Unternehmens bei den Bauarbeiten für die Propsteikirche ergeben haben.

Hier einige interessante Fakten:

Der Abbau des Porphyrs für die neue Propsteikirche begann im Januar 2013 und endete im April 2015. Der erste Porphyrstein wurde im September2013 auf die Baustelle ausgeliefert, der letzte im April 2015.

Insgesamt erfolgten 149 LKW-Touren mit 1736 Paletten Material für die Fassade der Propsteikirche und 105 Paletten mit Material für die Unterhänge (Durchgänge und Überkragung vor dem Bibelfenster).

Die verbauten Porphyrsteine haben folgende Größen: 12 x 24, 14 x 15,5 und 16 x 7 cm.

Insgesamt wurden an der neuen Propsteikirche ca. 38.562 Porphyrsteine verbaut, aneinander gereiht ergäbe sich eine Strecke von 30 km bzw. eine Fläche von 4.400 qm.