Aktuelles im Kirchbauförderverein

 

Kontakt

Kirchbauförderverein der katholischen
Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig e.V.

Nonnenmühlgasse 2
D-04107 Leipzig

Website: www.bauverein-propstei-leipzig.de
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Vereinsregister: Leipzig VR 4692

Vorstand

  • Dr. Thomas Stickler (Vorsitzender)
    Tel: 0341 / 213 78 0
  • Dr. Stefan Blattner (stellv. Vorsitzender)
  • Sabine Twardy (Schatzmeisterin)
  • Prof. Dr. Andreas Korbmacher (Beisitzer)
  • Propst Gregor Giele

 

Spendenkonto

Sparkasse Leipzig
BLZ: 860 555 92
KtoNr.: 1100 883 238

BIC-/SWIFT-Code: WELA DE 8L
IBAN-Nr.: DE 40 8605 5592 1100 8832 38

Das Finanzamt Leipzig II hat durch Bescheid vom 8.5.2017 bescheinigt, dass der Verein ausschließlich und unmittelbar steuerbegünistigte kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung verfolgt.

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Ihr Engagement fördert nicht nur den Kirchbau, sondern ermöglicht auch darüber hinaus die Unterstützung in konkreten Fragen der Innenausstattung. Mit ihrer Zuwendung an den Kirchbauförderverein unterstützen sie eine eigenständige und unabhängige Instanz. Ihre Förderung kommt ausschließlich dem Zweck des Vereins zugute, denn alle Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Ihre Spende an den Kirchbauförderverein ist steuerlich absetzbar.

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Das Finanzamt Leipzig II hat durch Bescheid vom 16.04.2009 bescheinigt, dass der Verein ausschließlich und unmittelbar steuerbegünistigte kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung verfolgt.

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Satzung des Kirchbaufördervereins

 

Satzung

 

des Kirchbaufördervereins

 der katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig e.V.

 

 Präambel

Im Jahre 1710 fand in Leipzig in der Pleißenburg der erste katholische Gottesdienst nach der Reformation statt. Im Jahre 1847 wurde die erste Propsteikirche St. Trinitatis in der Rudolphstraße eingeweiht. Diese wurde bei einem Bombenangriff im Dezember 1943 schwer beschädigt. Ein Wiederaufbau dieses Kirchengebäudes wurde von Seiten der damaligen Regierung jedoch nicht erlaubt. Bis ins Jahr 1982 war die Gemeinde in unterschiedlichen Räumlichkeiten zu Gast, unter anderem in der 1968 gesprengten Universitätskirche.

Der Neubau der Propsteikirche wurde am Rande des Rosentals am 21.11.1982 eingeweiht. Schon bald zeigte sich, dass der Gebäudekomplex gravierende bautechnische Probleme aufwies. Auch die fortlaufenden Unterhaltskosten stellten eine zunehmend weniger zu tragende Belastung für den Pfarrhaushalt dar.

Aus diesen Gründen wurde im Jahr 2007 ein Ersatzneubau an anderer Stelle von Seiten des Bistums genehmigt. Um die Finanzierung dieses Neubaus und der späteren Instandsetzungs- und laufenden Unterhaltskosten sowie notwendige Einrichtungen und Ausrüstungen des Gemeindezentrums durch Beschaffung der erforderlichen Mittel zu sichern, wird auf Initiative engagierter Gemeindemitglieder der katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig ein Kirchbauförderverein gegründet, der sich die folgende Satzung gibt.

 

 § 1

 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Eintragung

 (1)     Der Verein führt den Namen „Kirchbauförderverein der katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig e.V.“.

 (2)     Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 (3)     Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr; das erste Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr, das am 31.12.2009 endet.

 

§ 2

 Zweck des Vereins

 (1)    Der Zweck umfasst die materielle und ideelle Förderung der Neuerrichtung der Propsteikirche und der dazugehörigen Gebäude und ihre Erstausstattung mit notwendigen Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenständen und sonstigen, von der Pfarrgemeinde für die Erfüllung ihrer kirchlichen Aufgaben benötigten Mittel.

 (2)  Der Verein fördert darüber hinaus die Instandhaltung und den laufenden Unterhalt des Kirchengebäudes St. Trinitatis und des gesamten Gemeindezentrums, einschließlich aller dazugehörenden Außenflächen, Anlagen, Ausrüstungen und Einrichtungen, insbesondere durch Beschaffung und Bereitstellung von Geld- oder Sachmitteln.

 (3)   Der Verein unterstützt den Pfarrgemeinderat, den Kirchenrat und die Baukommission, der katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis bei der Planung, Organisation und Durchführung von Bau- und Beschaffungsmaßnahmen.

 (4)   Der Verein verfolgt ausschließlich kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 (5)     Der Zweck des Vereins ist die Förderung kirchlicher Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Mittelbeschaffung und die     Weiterleitung der Mittel an die katholische Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig zwecks Verwendung zur Förderung kirchlicher Zwecke, z. B. die Unterhaltung der kirchlichen Bausubstanz und zum Neubau und Errichtung eines Gotteshauses mit Gemeindezentrum und Wohnbereich.

 

§ 3

 Mitgliedschaft

 (1)     Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen, nicht rechtsfähige Vereine und Gesellschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Natürliche Personen können nur Mitglied des Vereins werden, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, der spätestens bis zum 31. März des laufenden Jahres fällig wird.

(2)     Die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand des Vereins schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Er kann den Antrag ohne Angabe von Gründen ablehnen.

(3)     Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(4)     Der Austritt kann nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines jeden Geschäftsjahres schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

(5)    Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es dem Vereinszweck zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. In Abweichung von Satz 1 kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen, wenn das Mitglied mit der Zahlung seines Mitgliedsbeitrags mindestens drei Monate in Verzug ist und bereits schriftlich gemahnt wurde. Gegen den Beschluss des Vorstands kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

(6)    Der Vorstand kann die Aufnahme fördernder Mitglieder beschließen. Ein förderndes Mitglied hat kein Stimmrecht und ist nicht zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrags verpflichtet.

(7)     Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluss natürliche Personen (einschließlich Mitglieder des Vereins) zum Ehrenmitglied ernennen. Die Ernennung wird wirksam, wenn der Ernannte die Ernennung annimmt. Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich im besonderen Maße um den Verein oder seine Ziele verdient gemacht haben. Das Ehrenmitglied hat alle Rechte eines Mitglieds, ist jedoch von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedbeitrags befreit.

 

§ 4

 Organe

 Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 5

Mitgliederversammlung

 (1)    Die Mitgliederversammlung setzt sich aus allen Mitgliedern im Sinne von § 3 Abs. 1 dieser Satzung zusammen. Fördernde Mitglieder im Sinne von § 3 Abs. 6 dieser Satzung nehmen an der Mitgliederversammlung beratend teil. Die Ausübung des Stimmrechts darf einem anderen nicht überlassen werden.

 (2)     Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal im Jahr. Ort und Zeit werden vom Vorstand festgelegt.

 (3)     Der Vorstandsvorsitzende oder der stellvertretende Vorstandsvorsitzende lädt unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich zur Mitgliederversammlung ein. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist unter Einhaltung der vorstehenden Ladungsfrist einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

 (4)     Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder stets beschlussfähig.

 (5)     Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten ausschließlich zuständig:

 a) die Wahl und gegebenenfalls Abberufung des Vorstands,

 b) den Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstand,

 c) die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung,

 d) die Entlastung des Vorstands,

e) die Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,

f)  Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung und über Einsprüche,

g) Satzungsänderungen,

 h) die Auflösung des Vereins.

 (6)    Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Gewertet werden nur Ja- und Nein-Stimmen. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Der Auflösungsantrag muss den Mitgliedern in der Tagesordnung fristgerecht bekannt gegeben worden sein.

 (7)   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder von dessen Stellvertreter geleitet. Sie bestimmt zu Beginn auf Vorschlag des Versammlungsleiters einen Protokollführer.

 (8)     Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist und allen Mitgliedern unabhängig von ihrer Teilnahme an der Mitgliederversammlung zugesandt wird. Es muss Ort und Zeit der Sitzung, die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Anträge, die Art der Abstimmung sowie die Abstimmungsergebnisse enthalten. Bei Satzungsänderungen müssen der genaue Wortlaut der geänderten Satzungsvorschrift und der Wortlaut der neuen Fassung angegeben werden.

 

 

§ 6

 Vorstand

 

 (1)     Der Vorstand besteht aus:

          a)      dem Vorstandsvorsitzenden,

          b)      dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden,

 c)       dem Schatzmeister,

d)      mindestens einem und bis zu drei Beisitzern,

e)      einem Priester der katholischen Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig.

 (2)     Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstands unter Angabe des jeweils zu bekleidenden Vorstandsamts im Sinne des Abs. 1. Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitglieds erfolgt die Wahl geheim. Hat bei einem Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, entscheidet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten, die im ersten Wahlgang die höchste und die zweithöchste Stimmenzahl erreicht haben. Durch die Wahl der Beisitzer beschließt die Mitgliederversammlung zugleich über die Anzahl der Beisitzer für die jeweilige Amtsperiode des Vorstands.

 (3)   Die Mitglieder des Vorstands werden auf zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstands-mitglied vor Ablauf von zwei Jahren aus, so wählt die Mitgliederversammlung für das Amt des Ausgeschiedenen ein neues Vorstandsmitglied für die verbliebene Amtszeit des Ausgeschiedenen. Scheidet ein Beisitzer vor Ablauf von zwei Jahren aus, ist eine Nachwahl nicht erforderlich, wenn dem Vorstand zumindest ein weiterer Beisitzer angehört. Die gewählten Mitglieder bleiben auch nach Ablauf von zwei Jahren nach ihrer Wahl bis zu einer Neuwahl im Amt.

 (4)     Der Vorstand tritt nach Bedarf, jedoch mindestens zwei Mal im Jahr zusammen. Vorstandssitzungen werden vom Vorstandsvorsitzenden einberufen. Der Vorstandsvorsitzende muss eine Vorstandssitzung einberufen, wenn drei Vorstandsmitglieder dies verlangen. Jede Einberufung erfolgt schriftlich und unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens einer Woche.

 (5)     Den Vorsitz in den Sitzungen des Vorstands führt der Vorstandsvorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorstandsvorsitzende oder der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Gewertet werden nur Ja- und Nein-Stimmen. Über die Beschlüsse des Vorstands ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorstandsvorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 

§ 7

 Vertretung des Vereins

 Den Verein vertreten der Vorstandsvorsitzende oder der stellvertretende Vorstandsvorsitzende jeweils gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied.

 

§ 8

 Schlussbestimmung

Im Falle der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins oder des Wegfalls steuerbegünstigter Zwecke fällt etwa vorhandenes Vermögen an die katholische Propsteipfarrei St. Trinitatis Leipzig, die es unmittelbar und ausschließlich für kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Satzung ausschließlich die maskuline Form verwendet.

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Die Hintergründe

1847

Die erste Trinitatiskirche im Jahre 1847 (westlich des neuen Rathauses) Die erste Trinitatiskirche wurde 1847 westlich des neuen Rathauses auf einem Grundstück an der Rudolphstraße fertiggestellt.

Sie wurde bei Bombenangriffen im Dezember 1943 zerstört,Ruine nach Bombenangriffen im Dezember 1943 die Ruine der Kirche wurde von der Gemeinde mühsam gesichert, durfte dann auf Beschluss der kommunis- tischen Regierung nicht wieder aufgebaut werden, die Ruine wurde 1954 gesprengt.

1968

Bis 1968 Evangelische Universitätskirche LeipzigÜber viele Jahre waren wir dann zu Gast in der evangelischen Universitätskirche Leipzig. Am 30. Mai 1968 wurde die vollständig intakte Universitätskirche auf Beschluss der Leipziger Stadtverordneten und des Senats der Karl-Marx-Universität Leipzig trotz des Protestes Tausender Leipziger gesprengt, ein Akt kommunistischer Kulturbarberei. Die katholische Propsteigemeinde hatte ein weiteres Gotteshaus gewaltsam verloren.

 

1982

Heutige Propsteikirche (Standort:Emil-Fuchs-Strasse)Weitere Jahre der Wanderschaft der Gemeinde folgten, als Gast durch verschiedene Gottesdiensträume. Hier durften wir über die Jahre viele gute ökumenische Erfahrungen machen und große Unterstützung der evangelischen Geschwister erleben. Ende der 70er Jahre wurde staatlicherseits einem Neubau zugestimmt, aber nur außerhalb des Stadtzentrums. Kirche sollte und durfte nicht auffallen. Im Jahre 1982 wurde die heutige Propsteikirche geweiht mit dem Standort Emil-Fuchs-Straße, damit wurde die Pfarrei St. Trinitatis und mit ihr die katholische Kirche aus dem Zentrum Leipzigs verdrängt.

Bereits kurz nach der Fertigstellung der jetzigen Propstei zeigten sich erhebliche Bauschäden, die durch ein falsches Baugrundgutachten und eine unzureichende Gründung verursacht wurden. Inzwischen hat sich der Bauzustand gravierend verschlechtert und die Kosten für die laufenden Sanierungen, den Unterhalt und die Beheizung der Gebäude sind so unkalkulierbar geworden, dass der Beschluss gefasst wurde, einen Neubau zu errichten. Das historische Areal an der Rudolphstraße steht für diesen Neubau nicht zur Verfügung, da es seit Jahrzehnten mit einer Schule bebaut ist, die auch längerfristig Bestand haben wird. Deshalb hat die Gemeinde von der Stadt Leipzig ein Grundstück zwischen Martin-Luther-Ring, Peterssteinweg und Nonnenmühlgasse erworben, hier entsteht die neue katholische Propsteikirche Leipzig.

2010

Blick über das Rathaus auf das Baugrundstück für die neue PropsteikircheMit dem neuen Projekt verbindet die Gemeinde - die 1923 zur Propstei erhoben wurde und damit eine besondere Rolle in der Stadt und der Region einnimmt - das Ziel, wieder stärker in das Zentrum der Leipziger Innenstadt zu rücken und einen räumlichen Bezug zum Standort der ersten Trinitatiskirche herzustellen. Das Grundstück ist neben den historischen Bezügen aber auch besonders geeignet, weil es sehr gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden ist - bis hin zur künftigen Haltestelle „Leuschnerplatz” des im Bau befindlichen Eisenbahntunnels. Für eine Kirche, besonders aber für eine Propstei, die pfarrübergreifend als katholische Zentralkirche und -gemeinde für Leipzig fungiert, ist dies von besonderer Bedeutung. Mit einer neuen katholischen Kirche im Stadtzentrum will die Gemeinde im Sinne des Verständnisses eines „Weltauftrags des Christen” aktiv am Leben Leipzigs mitwirken und im Herzen der Stadt ihre Impulse dazu einbringen. Gerade dieser Gedanke hat dazu geführt, dass sich die Deutsche Bischofskonferenz das Neubauprojekt zu eigen gemacht hat und deutschlandweit dafür um Unterstützung wirbt.

Die neue Propsteikirche

Eine neue Heimat für eine missionarische Gemeinde

Die neue Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig e.V. - Ansicht aussenSeit Mitte der 90er Jahre wächst die Leipziger Propsteigemeinde beständig. Übertritte und Erwachsenentaufen sind keine Seltenheit mehr. Wir freuen uns über viele Taufen: das Durchschnittsalter unserer Gemeinde beträgt zurzeit knapp 37 Jahre. Jedes Jahr wächst unsere Pfarrei um rund 150 Mitglieder. Unsere Gemeinde ist jung, sie ist lebendig und sie ist missionarisch.

Ein Zeichen des Aufbruchs, der Hoffnung und des Glaubensmutes

Mit der neuen Propsteikirche wollen wir als Christen im Zentrum von Leipzig in die Stadt hineinwirken. Für die Menschen und Gäste dieser Stadt soll unsere Kirche ein Zelt Gottes sein, ein Ort, an dem Gottes Gegenwart erfahrbar ist. Wir wollen die Menschen in ihrem Alltag wieder mit Christus zusammenbringen. Die neue Leipziger Propsteikirche findet die Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz, im Februar 2009 gab es für unser Projekt eine deutschlandweite Kollekte. Auch im öffentlichen Raum wird der Propsteineubau in der Leipziger Innenstadt positiv beurteilt.

Die Architektur

Für den Neubau der neuen Propsteikirche wurde 2009 ein internationaler Architektenwettbewerb durchgeführt. 20 Architekturbüros haben am Wettbewerb teilgenommen, die Liste finden Sie zum Herunterladen unter:
» www.propstei-leipzig.de/medieninformationen

Nach der ersten Phase des Architekturwettbewerbs kamen acht Entwürfe in die entscheidende zweite Phase, am 07. 12.2009 trafen die Preisrichter ihre endgültige Preisentscheidung, Sieger des Wettbewerbs ist das Leipziger Architekturbüro schulz&schulz. Das Preisgericht war hochrangig besetzt. Neben zahlreichen Architektur-Experten aus ganz Deutschland und - das ist eine Besonderheit - einer Vertreterin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurden auch Experten aus Stadtverwaltung und Stadtrat sowie Vertreter des Bauherrn als Preisrichter berufen.

Fünf Bausteine bilden das Nutzungskonzept

Die neue Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig e.V. - Ansicht der EmporeDie Kirche mit Glockenturm, der Gemeindebereich, die Verwaltung, Wohnungen sowie ein Funktionsbereich bilden die fünf Bausteine des Nutzungskonzeptes. Dem Raumprogramm liegen ein pastorales und liturgisches Konzept der Gemeinde zugrunde, aus dem Maßgaben und Ansprüche an die bauliche/räumliche Gestaltung und den architektonischen Ausdruck für das neue Gebäudeensemble erwachsen. Es soll ein Bauwerk entstehen, das Ausdruck des Selbstverständnisses der jungen und beständig wachsenden Gemeinde ist. Es soll aber auch für die heutige Zeit stehen und das Stadtbild Leipzigs bereichern. Ganz im Sinne des christlichen Auftrags, die Schöpfung zu bewahren, hat die katholische Propsteigemeinde den ausdrücklichen Wunsch, nachhaltig zu bauen. Das Bauwerk soll deshalb ökologisch beispielgebend und C02-neutral sein. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützt dieses Ziel und fördert die Verankerung der Nachhaltigkeitsaspekte bereits im Wettbewerb - Nachhaltigkeit nicht als ad on, sondern von Anfang an integraler Standortdes Projekts!

Die Kunst in der neuen Propsteikirche

Zur künstlerischen Ausgestaltung der Kirche wurde ein zweiteiliger Kunstwettbewerb ausgelobt, für die Gestaltung der liturgischen Orte und des großen Kirchenfensters. Dieser Wettbewerb wurde von einer hochkarätig besetzten Jury am 07.01.12 entschieden. In der Gruppe „Kirchenfenster“ hat Falk Haberkorn aus Leipzig den ersten Preis gewonnen. Den ersten Preis in der Gruppe „liturgische Orte“ erhält der Entwurf von Jorge Pardo, ein kubanisch-amerikanischer Künstler, der in Los Angeles lebt.

Die Entscheidung für das Kunstwerk von Falk Haberkorn begründet sie Jury folgendermaßen: "Das Fenster an der neuen Trinitatis Kirche belichtet nicht nur den Innenraum, sondern stellt gleich einem Schaufenster den Anlaufpunkt für Passanten dar. Das erdgeschossige, wandhohe, straßenbegleitende Fenster ist hierbei nur transluzent, nicht transperent. Dennoch offeriert es sich durchaus als Schaufenster, das hier nicht Waren eines Kaufhauses feilbietet, sondern vielmehr das Angebot der Kirche selbst darstellt. In drei sich überlagernden Schichten werden Auszüge der Heiligen Schrift ganzflächig auf die Scheibe aufgebracht. Erst beim Herankommen gibt sich die gewobene Zeilenstruktur als Text zu erkennen und lädt den Betrachter zum Lesen und zur Kontemplation ein. Der Entwurf ist stringent und konsequent; er ist klar strukturiert und bestens durchdacht. Der Lösungsansatz ist verblüffend einfach und überzeugend. Was hat eine Gemeinde anderes auszusagen, als das Wort, das ihr mitgegeben worden ist? Dass dann für einen Passanten Teile des Neuen bzw. Alten Testaments – entsprechend der Beleuchtungssituation – lesbar sind, ist ein Zeichen der christlichen Gemeinde in die Welt hinein, die ihre Präsenz selbst als Angebot und Orientierung mitteilt."

1. Preisträgerentwurf Kirchenfenster Falk Haberkorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arbeit von Jorge Pardo wird so vom Preisgericht beschrieben: "Der Entwurf erregt unmittelbar Aufmerksamkeit durch seinen scheinbaren Gegensatz zur strengen Formgebung der Architektur. Diese Gestaltung der liturgischen Orte unterstreicht den festlich-emotionalen Charakter des ebenfalls nur vermeintlich kühlen Innenraums. Dies schafft der Künstler durch die sinnlich erfahrbare Auffüllung der geometrischen Grundformen mit Ornamenten. Diese Ornamentik verweist weit zurück in die Vergangenheit sakraler Gestaltung. Und steht so für die Kraft einer Tradition, die sie durch zeitgemäße handwerkliche Umsetzung in die Zukunft fortschreibt. So erzeugt sie eine dem Verständnis von Kirche als Ort der Freude angemessene Atmosphäre. "

1. Preisträgerentwurf Jorge Pardo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachhaltigkeit - die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert den Bau der neuen Propsteikirche

Als Christen fühlen wir uns dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet, so wie wir es als unseren Auftrag ansehen, dass wir die Schöpfung bewahren. Nachhaltigkeit spielt beim Neubau der Propsteikirche Leipzig eine wichtige Rolle. Am 12.02.12 wurde durch den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Herrn Dr. Fritz Brickwedde ein DBU-Förderbescheid über 300.000 € übergeben. Dabei wurde nochmals deutlich hervorgehoben, dass der Propsteineubau auch vom Nachhaltigkeitsgedanken her außergewöhnlich ist. Bereits vor Beginn der Ausschreibung zum Architektenwettbewerb wurde die DBU hinzugezogen, um bei der Erarbeitung von Nachhaltigkeitsanforderungen an die wettbewerbsbeteiligten Architekturbüros die Propstei fachlich wie finanziell (mit 41.000 €) zu unterstützen. Dieser frühe Zeitpunkt ermöglicht, dass die Nachhaltigkeitselemente nicht nachträglich hinzugefügt werden, sondern bereits integraler Bestandteil des architektonischen Konzeptes und Entwurfes werden.
Auch die dem Architektenwettbewerb folgende weitere Planungsphase wurde von der DBU mit 125.000 € unterstützt, so dass sich die Gesamtförderung durch die DBU mit dem heutigen Bescheid auf insgesamt 466.000 € beläuft.
Beispiele für ökologische Elemente sind:
- Die Speicherung und Nutzung des Brauchwassers (Regenwasser)  durch ein großes Speicherbecken im Kirchturm, das nach dem Prinzip des Wasserturms funktioniert und den Wasserbedarf des Bauwerkes deutlich minimiert.
- Fast 700 m2 Photovoltaikfläche am Kirchturm (Südseite) und auf dem Kirchendach) sorgen für eine fast komplette Stromversorgung des gesamten Gebäudes.
- Die Beheizung und Kühlung des Bauwerkes durch Geothermie mittels Erdsonden macht die neue Propstei unabhängig von externen Energieversorgern.
- Die Optimierung der Gebäudedämmung mindert den Wärmeverlust.
- Die Beauftragung regionaler Unternehmen senkt die Belastungen durch lange Transportwege, ebenso die Verwendung regionaler Rohstoffe wie zum Beispiel des Rochlitzer Porphyrs für die Gebäudefassade, etc.

Dokumentation zum geplanten Neubau

Der Kirchbauförderverein bleibt wichtig

Ihr Engagement hat sich gelohnt!
Dank einer überwältigenden Spendenbereitschaft ist die Vision vom Neubau der Propsteikirche in Leipzig Wirklichkeit geworden. Am 9. Mai 2015 wird die neue Kirche vis-a-vis des Neuen Rathauses von Bischof Dr. Koch geweiht. Die Propsteigemeinde ist damit nach über 70 Jahren wieder in das Zentrum der Stadt zurückgekehrt, nur wenige hundert Meter von der ersten katholischen Propsteikirche in der Rudolphstraße entfernt, die 1943 durch Bomben zerstört wurde. Feiern Sie mit uns die Kirchweihe!

Ihre Spenden sind weiter wichtig!

Auch wenn am 9. Mai 2015 unsere neue Propsteikirche geweiht ist, bleibt der Kirchbauförderverein wichtig und notwendig: Weitere Teile des Neubaus brauchen unsere Unterstützung, beispielsweise die Finanzierung der Orgel.
Außerdem werben wir um Mittel für den laufenden Unterhalt des Kirchengebäudes St. Trinitatis, des gesamten Gemeindezentrums und zahlreicher Aktivitäten der Gemeinde.

Mit den Förderern der neuen Propsteikirche pflegen wir einen guten Kontakt, bei regelmäßigen Stammtischen, mit besonderen Oster- und Weihnachtsbriefen oder zu exklusiven Spenderaktionen, an denen das gemeinsame Projekt für alle erfahrbar wird.

Unterstützen auch Sie die neue Propsteikirche!
Werden Sie Mitglied im Förderverein. Oder spenden Sie einmalig/mehrmalig auf das Spendenkonto. Ihr Beitrag oder Ihre Spende an den Kirchbauförderverein wirkt schnell und zielgenau und ist steuerlich absetzbar.

 

31.03.2010

Der 2. Stammtisch führte unsere Vereinsmitglieder am 31.10.10 zum Porphyr nach Rochlitz. » Mehr dazu

28.10.2010

Informationsveranstaltung des CDU Ortsverbands Leipzig-Mitte vis á vis des Bauplatzes. » Mehr dazu

15.10.10

Erster Workshop zur künstlerischen Ausgestaltung unserer neuen Kirche. » Mehr dazu